rosa architekten

In-no-sense / Berlin

Installation zu Sprache und Verdacht im InformationszeitalterInstallation sur le langage et le soupçon à l’ère de l’information
Installation / Kunstinstallation / art  2013/2014
Schachteln, Papier, 2013/2014 · Recherche, Kunst, Installation · Associates: Philine Schneider – Joanne Pouzenc

„In no sense“ erkundet die Grauzonen einer vom Analogen ins Digitale transformierten Sprache. Die Arbeit versucht eine Lesung von Tendenzen unpopulärer Folgen des Informationszeitalters, in dem das Internet als gemeinsames Territorium jenseits der physischen Grenzen auch als Werkzeug zur Verwaltung von Konflikten benutzt wird. Wörter auf der „Watch-List“ der USA werden – in einem semiotischen Verständnis – als Träger einer möglichen Bedrohung betrachtet. Die Installation unternimmt einen ersten zögerlichen Schritt zur Untersuchung der menschlichen Reaktionen auf Angst und Risiken, Überzeugungen, Engagement und der Reaktion auf den hypothetischen Querverdacht: „Ich verdächtige sie, mich zu verdächtigen.“

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